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  • Thorsten Schäfer-Gümbel fliegt nicht mit Ryanair
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    SPD-Landeschef hat erhebliche Zweifel an der Airline

    Keine Lust auf Billigflieger: Thorsten Schäfer-Gümbel

    Keine Lust auf Billigflieger: Thorsten Schäfer-Gümbel

    Foto: hr/spd-hessen.de/Florian Jaenicke
     
     
     
    „Ich kann kein Geschäftsmodell akzeptieren, das auf den Knochen der Mitarbeiter aufbaut“, antwortet Thorsten Schäfer-Gümbel auf die Frage, warum er vermeiden will, jemals mit der Fluggesellschaft Ryanair zu fliegen. „Ryanair hat Arbeitsbedingungen, die hoch umstritten sind“, erklärt der Chef der Landes-SPD im großen hessenschau.de-Interview. Endlich würden die Geschäftspraktiken der irischen Airline ausgeleuchtet: „Die Staatsanwaltschaft Koblenz ermittelt gegen Ryanair wegen Scheinselbst-ständigkeit von Piloten. Umso kritischer ist es dann, wenn man Ryanair in dieser Art und Weise an den Frankfurter Flughafen holt.“ Er sei „der ARD dankbar, dass sie die Arbeitsbedingungen in einer Dokumentation aufgegriffen hat“. 

    Nicht um jeden Preis Kapazitäten auslasten 
    Die Entscheidung der Fraport, sich für den Low-Cost-Bereich zu öffnen, sei mit „Blick auf die Entwicklung der Luftfahrtbranche in Europa“ nicht zu vermeiden gewesen, so Schäfer-Gümbel weiter. „Es stellt sich die Frage, auf wen man dann zugeht. Da gibt es deutliche Unterschiede.“ Das Argument von Ryanair, man schaffe am Frankfurter Flughafen viele neue Arbeitsplätze, kontert der Chef der Landes-SPD mit der Frage nach deren Qualität. „Gerade beim Kabinenpersonal und bei den nicht fest angestellten Piloten im Cockpit gibt es da erhebliche Zweifel. Man muss genau hinschauen, wer dauerhaft auf der Gehaltsliste steht und wer Tagelöhner der Luftfahrt ist.“ Seine größte Sorge: „Dass durch Ryanair am Flughafen Frankfurt ein Wettlauf um die niedrigsten Kosten einsetzt.“ 

    Volle Kassen nur durch Billigflieger? 
    „Aus meiner Sicht ist es nicht die Hauptaufgabe des Flughafens Frankfurt, dem hessischen Finanzminister die Kasse vollzumachen“, argumentiert Schäfer-Gümbel bei hessenschau.de. Der Flughafen sei vor allem dazu da, „eine anspruchsvolle Infrastrukturdienstleistung in ordentlicher Qualität“ zu liefern. Dazu gehörten vernünftige Bezahlung und Arbeitsbedingungen. „Wieso sollte der Gewinn geringer sein, wenn die Partnerschaft zwischen Fraport und Lufthansa wieder besser funktioniert? Ich sehe eher die Gefahr, dass eine Ausweitung des Low-Cost-Segments auf den Ertrag des Flughafens drückt.“
     
    Quelle: HR
    Written on Donnerstag, 23 März 2017 08:13 in Arlines Be the first to comment! Read 27 times
  • Die VIP-Lounge der Hainan Airlines
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    Peking (ots/PRNewswire) - Die erste internationale VIP-Lounge der Hainan Airlines, die Hainan Airlines International Lounge, die sich im Terminal 2 des Beijing Capital International Airport befindet, wird im April ihre ersten Gäste begrüßen. Die VIP-Lounge des Flughafens Peking, das aktuelle Flaggschiff-Projekt der Hainan Airlines, wird VIP-Gästen der Hainan Airlines, die auf internationale Flüge warten, zur Verfügung stehen und für eine noch angenehmere Reiseerfahrung in ruhiger, entspannter Atmosphäre sorgen.

    Foto - http://mma.prnewswire.com/media/480650/Hainan_Airlines_PEK_VIP_lounge.jpg

    Die VIP-Lounge der Hainan Airlines am Flughafen Peking wurde von Dr. Patrick Leung entworfen, einem bekannten Architekten und Innendesigner aus Hongkong. Der moderne, ästhetische Stil der Lounge ist ein erfrischend zeitgenössischer Ansatz, der natürliche Materialien und Stile verbindet und eine elegante, vornehme Umgebung schafft, in der sich die Fluggäste an einem extrem geschäftigen Verkehrsknotenpunkt entspannen und erholen können. Dr. Leung sagte: "Beim Design der VIP-Lounge inspirierten mich die Natur und die Harmonie von Hainan und ich entschied mich gegen die Verwendung eines übermäßig luxuriösen Dekors. Ich verwendete einen modernen, eleganten Ansatz, um den Frieden und die Ruhe der östlichen Philosophie einzubringen, und vereinte dies in der Lounge mit Aspekten sanften Lichts und Wellenformen des Ozeans, um die natürliche Schönheit von Hainan hervorzuheben."

    Auf geräumigen 726 Quadratmetern kann die internationale VIP-Lounge der Hainan Airlines bis zu 150 Gäste beherbergen und bietet mehr als ein Dutzend verschiedene Bereiche, u. a. eine Lounge für die traditionelle chinesische Teekunst, Lese-, Entspannungs- und Schlafräume, Duschen und Nasszellen, eine exklusive VIP-Zone und einen Bereich für audio-visuelle Unterhaltung. Die Lounge der Hainan Airlines lädt bekannte Architekten dazu ein, die VIP-Räumlichkeiten zu designen, und bietet eine hochwertige Ausstattung und einen First-Class-Service. Das hochkarätige Team der internationalen Lounge bietet auf Anfrage nach Gästewunsch zubereitete Mahlzeiten und Kaffeeliebhaber können in der Lounge gemütlich ihren Nespresso vom SB-Automaten genießen.

     

    Quelle: Hainan Airlines

    Written on Donnerstag, 23 März 2017 06:13 in Arlines Be the first to comment! Read 31 times
  • Lufthansa Technik bleibt international auf Wachstumskurs
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    Hohe Investitionen in Standorte und Innovation
    - Erstmals mehr als 4.000 Flugzeuge unter Vertrag

    Die Lufthansa Technik AG mit Sitz in Hamburg hat im Jahr 2016 ihren internationalen Wachstumskurs fortgesetzt und bei stark erhöhten Investitionen ein gutes Ergebnis erzielt. Die Steigerung des Umsatzes mit konzernexternen Kunden konnte den Rückgang der internen Aufträge überkompensieren.

    Solide Profitabilität

    Die Umsatzerlöse stiegen um 45 Mio. Euro von 5,099 Milliarden Euro auf 5,144 Milliarden Euro. Als Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Adjusted EBIT) hat das Unternehmen 411,3 Millionen Euro erreicht (Vorjahr: 454,4 Mio. Euro). Diese Zahlen der Lufthansa Technik AG und 22 voll konsolidierter Gesellschaften wurden heute auf einer Pressekonferenz vorgestellt.

    "Wir haben unsere Position als führender Anbieter unserer Branche im Jahr 2016 gefestigt", sagte der Vorsitzende des Vorstands der Lufthansa Technik AG, Dr. Johannes Bußmann, bei der Vorstellung des Jahresergebnisses in Hamburg. "Gleichzeitig konnten wir wichtige Weichen für künftiges Wachstum stellen."

    "Lufthansa Technik steht wirtschaftlich grundsolide da. Vor allem außerhalb der Lufthansa-Gruppe ist Lufthansa Technik auf Wachstumskurs geblieben und dabei überaus profitabel gewesen", so Constanze Hufenbecher, Finanzvorstand der Lufthansa Technik. "Angesichts des Wettbewerbs- und Preisdrucks ein sehr erfreuliches Ergebnis."

    Das Geschäft mit Kunden außerhalb der Lufthansa-Gruppe konnte überproportional gesteigert werden. Der konzernexterne Außenumsatz wuchs um acht Prozent auf 3,5 Mrd. Euro. Die Umsätze mit Konzerngesellschaften fielen durch den Abschluss des Modifikationsprogramms der Lufthansa Langstreckenflotte deutlich um 11,7 Prozent auf 1,6 Mrd. Euro.

    Überproportional sind die Umsätze in den Wachstumsregionen Asien und in den USA gestiegen. Nach einem erheblichen Umsatzwachstum auf dem amerikanischen Markt im Jahr 2015 konnte der Trend 2016 mit einer Steigerung um 14 Prozent auf rund 900 Mio. Euro Umsatz fortgesetzt werden. In Asien erreichte Lufthansa Technik sogar ein Plus von 23 Prozent. Mit inzwischen rund 600 Millionen Euro Umsatz wird dieser Markt in raschem Tempo für die Lufthansa Technik immer wichtiger.

    "Diese Entwicklung zeigt, dass unsere Internationalisierungsstrategie aufgeht", so Constanze Hufenbecher. "Das ermutigt uns, den eingeschlagenen Weg weiterzugehen."

    Anzahl der betreuten Flugzeuge erstmals über 4.000

    Bei der Zahl der betreuten Flugzeuge überschritt das Unternehmen erstmals die 4.000er-Marke und erreichte mit einem Wachstum von zwölf Prozent einen neuen Höchststand von über 4.100 Flugzeugen.

    Im Jahr 2016 hat die Lufthansa Technik AG 42 neue Kunden gewinnen (Vorjahr: 27) und 456 neue Verträge abschließen können (Vorjahr: 375), deren Volumen für 2016 und die Folgejahre bei insgesamt 5,7 Milliarden Euro liegt (Vorjahr: 3,1).

    Wichtige Verträge wurden für neue Flugzeugmuster wie die A350 von Airbus gewonnen. "Nach Finnair konnten wir 2016 langfristige Verträge zur Komponentenversorgung auch mit China Airlines und Ethiopian Airlines abschließen - damit sind wir führender Anbieter für dieses Zukunftsmodell", unterstrich Dr. Johannes Bußmann.

    Auch auf dem Low-Cost-Markt hat Lufthansa Technik weitere Verträge gewonnen: Mit EasyJet betreibt das Unternehmen jetzt in London Gatwick einen Wartungshangar zur Betreuung der 55 dort stationierten Flugzeuge. Darüber hinaus finden in den kommenden fünf Jahren gut 100 Flugzeugüberholungen für EasyJet bei Lufthansa Technik Malta statt. Die enge Partnerschaft mit WizzAir wurde 2016 ausgebaut. Die neu zur Flotte kommenden A320neo und A321neo werden ebenfalls von Lufthansa Technik betreut.

    Internationalisierung mit neuer Organisation

    Lufthansa Technik wird 2017 den Ausbau der internationalen Präsenz und die Regionalisierung der Aktivitäten vorantreiben. Nach der erfolgreichen Implementierung regionaler Vertriebsstrukturen erfolgt zum April der nächste große Schritt der Internationalisierung. Der Bereich Flugzeugüberholung wird in Manila neu für die gesamte Region aufgestellt. Der Bereich Geräteversorgung bekommt neben Hamburg mit Hongkong ein zweites Standbein in Asien. Die Leitung des Geschäftsbereichs Fahrwerke wird aus Hamburg nach London verlegt.

    Auch mit dem massiven Ausbau des weltweiten Logistik-Netzwerkes ist Lufthansa Technik 2016 entscheidende Schritte zur weiteren Internationalisierung des Konzerns gegangen. Neue Lager in London, Hongkong, den USA, in Düsseldorf und München sowie der Start der Unternehmen Lufthansa Technik Component Services Asia Pacific und Lufthansa Technik Middle East verbessern die weltweite Versorgung mit Komponenten.

    "Das ist ein großer Schritt vom weltweit tätigen Hamburger Unternehmen zum internationalen Konzern mit starken Wurzeln in Hamburg", so Bußmann.

    Mit neuen Kooperationen hat sich die Lufthansa Technik im Jahr 2016 den langfristigen Zugang zur Instandhaltung wesentlicher Zukunftsmuster im Triebwerksbereich gesichert. Hamburg wird Zentrum des neuen LEAP-Motors und damit Heimat der Überholung eines der wichtigsten Motoren in der zivilen Luftfahrtindustrie überhaupt. Mit dem Joint Venture XEOS ist der Einstieg in die Überholung der neuen GE-Großmotoren gelungen. Durch eine strategische Partnerschaft mit Pratt & Whitney ist Lufthansa Technik dem Instandhaltungs-Netzwerk für den Geared Turbofan beigetreten. Ende Februar wurde dazu ein Abkommen mit der MTU Aero Engines zum geplanten Aufbau eines gemeinsamen Triebwerkshops unterzeichnet. N3 Engine Overhaul Services, das Joint Venture mit Rolls Royce in Arnstadt, betreut jetzt auch den Antrieb des Airbus A350.

    Zur Sicherung der eigenen Zukunft investierte Lufthansa Technik über 216 Millionen Euro und damit um 40 Prozent mehr als 2015 in ihre Entwicklung. Wesentliche Themen waren dabei Innovation und Produktentwicklung, neue Technologien, die Beherrschung neuer Werkstoffe, die Automatisierung von Reparaturverfahren und Digitalisierung. So hat das Unternehmen in Hamburg den neuen Geschäftsbereich "Digital Fleet Solutions" gegründet. Zusätzlich kamen im letzten Jahr noch Ausgaben in Höhe von rund 200 Mio. Euro für den Ausbau des Materialpools dazu.

    "Die Veränderung des MRO-Marktes bietet Chancen, die wir mit neuen Geschäftsmodellen frühzeitig nutzen wollen, um hier entscheidend die Branche mit zu gestalten", unterstrich Bußmann.

     

    Quelle: Lufthansa Thechnik

    Written on Mittwoch, 22 März 2017 10:09 in Arlines Be the first to comment! Read 30 times
  • Erfolgreiche Geschäftsentwicklung trotz herausfordernder Rahmenbedingungen
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    Frankfurt (ots) - Entschädigung Manila sorgt für Rekordergebnis / Unterschiedliche Entwicklung im internationalen Portfolio

    Die Fraport AG blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2016 zurück, in dem trotz herausfordernder Rahmenbedingungen für die Luftverkehrsbranche und einer leicht rückläufigen Verkehrsentwicklung am Frankfurter Flughafen ein Rekordergebnis erzielt wurde.

    Der Umsatz lag bei 2,59 Milliarden Euro und damit 0,5 Prozent unter dem Vorjahreswert. Bereinigt um Änderungen im Konsolidierungskreis aufgrund des Anteilsverkaufs an der Fraport Cargo Services und des Verkaufs der Air-Transport IT Services wäre der Umsatz um 46,2 Millionen Euro oder 1,8 Prozent gestiegen. Gründe für den Umsatzanstieg auf bereinigter Basis waren insbesondere das anhaltende Wachstum der Konzern-Flughäfen in Lima (Peru), Varna und Burgas (Bulgarien), der Tochtergesellschaft Fraport USA sowie Grundstücksverkäufe.

    Das operative Ergebnis (EBITDA) stieg um 24,2 Prozent auf einen neuen Höchstwert von 1,05 Milliarden Euro. Gestützt wurde dieser starke Ergebnisanstieg durch die erhaltene Entschädigungszahlung für das Manila-Projekt, die das EBITDA um 198,8 Millionen Euro erhöhte. Der erfolgreiche Verkauf von 10,5 Prozent der Anteile an der Thalita Trading Ltd., der Muttergesellschaft der Betreibergesellschaft des Flughafens Pulkovo in St. Petersburg, trug weitere 40,1 Millionen Euro zum EBITDA bei. Bereinigt um diese Effekte sowie Rückstellungen für ein Personalstrukturprogramm hätte das EBITDA mit rund 853 Millionen Euro auf Vorjahresniveau gelegen. Auch hier kompensierte das externe Geschäft die im vergangenen Jahr schwächere Verkehrsentwicklung und das rückläufige Ausgabeverhalten im Retail-Geschäft in Frankfurt.

    Das Konzern-Ergebnis stieg um 34,8 Prozent auf 400,3 Millionen Euro. Ohne die vorgenannten Ergebniseffekte sowie außerplanmäßige Abschreibungen hätte Fraport ein Konzern-Ergebnis von rund 296 Millionen Euro erreicht. Der operative Cash Flow hingegen verringerte sich um 10,6 Prozent auf 583,2 Millionen Euro. Analog ging der Free Cash Flow, auch aufgrund der fortschreitenden Bautätigkeit beim Terminal 3, um 23,3 Prozent auf 301,7 Millionen Euro zurück.

    Die leicht rückläufige Verkehrsentwicklung in Frankfurt mit annähernd 61 Millionen Passagieren (minus 0,4 Prozent) geht insbesondere auf die schwachen Monate im Frühjahr und Sommer des Jahres 2016 zurück, in denen geopolitische Unsicherheiten zu einer deutlichen Reisezurückhaltung geführt hatten. Im Schlussquartal gab es eine spürbare Erholung, im Dezember wurde sogar ein neuer Monats-Höchstwert erreicht. Das Cargo-Aufkommen legte, unterstützt von einer im Sommer einsetzenden Belebung der Konjunktur, um 1,8 Prozent auf etwa 2,1 Millionen Tonnen zu.

    Die Verkehrsentwicklung im externen Geschäft war unterschiedlich, unter dem Strich konnten aber die starken Rückgänge in Antalya (minus 30,9 Prozent) - beeinflusst von der geo- und sicherheitspolitischen Situation in der Türkei - durch die anderen Standorte weitgehend kompensiert werden. Starkes Wachstum gab es insbesondere in Lima (Peru, plus 10,1 Prozent), Burgas (Bulgarien, plus 22,0 Prozent), Varna (Bulgarien, plus 20,8 Prozent) und Xi'an (China, plus 12,2 Prozent).

    Auf Basis der positiven Ergebnisentwicklung wird der diesjährigen Hauptversammlung eine Dividendenzahlung in Höhe von 1,50 Euro je Aktie vorgeschlagen. Dies entspricht einem Anstieg um 0,15 Euro oder 11,1 Prozent und einer Ausschüttungsquote von 36,9 Prozent des zugrunde liegenden Konzern-Ergebnisses.

    Dr. Stefan Schulte, Vorstandsvorsitzender der Fraport AG, erklärte zum Geschäftsverlauf: "Wir konnten in einem herausfordernden Jahr unser bisher höchstes Jahresergebnis erzielen. Der Verkauf von 10,5 Prozent der Anteile am Flughafen St. Petersburg zeigt, dass wir internationale Betreiberprojekte auch in einem schwierigen Umfeld erfolgreich entwickeln können. Wir werden unsere Strategie, das internationale Geschäft breit aufzustellen, konsequent weiterverfolgen."

    Für das Geschäftsjahr 2017 rechnet Fraport am Standort Frankfurt mit einem Verkehrswachstum zwischen 2 und 4 Prozent. Beim Umsatz wird ein deutlicher Anstieg auf bis zu rund 2,9 Milliarden Euro erwartet, der sich auf die erwartete positive Verkehrsentwicklung in Frankfurt und an den internationalen Beteiligungsflughäfen stützt. Des Weiteren wird auch die geplante Konsolidierung der Griechenland-Aktivitäten zu dem deutlichen Umsatzanstieg beitragen. Die Prognose für das operative Ergebnis (EBITDA) liegt bei rund 980 bis rund 1.020 Millionen Euro, für das EBIT zwischen 610 und 650 Millionen Euro. Das Konzern-Ergebnis wird zwischen 310 und 350 Millionen Euro erwartet.

    "Wir blicken optimistisch auf das laufende Jahr und rechnen am Frankfurter Flughafen mit Wachstum sowohl im Low-Cost-Segment als auch im klassischen Hub-Verkehr. Parallel entwickeln wir unser internationales Geschäft gezielt weiter. Mit Übernahme der 14 griechischen Flughäfen werden wir weiteres Wachstumspotenzial erschließen", so Dr. Stefan Schulte.

    Mit Blick auf das erwartete langfristige Passagierwachstum am Frankfurter Flughafen wird der Bau des Terminals 3 wie geplant vorangetrieben. Die Inbetriebnahme des ersten Bauabschnitts ist für 2023 vorgesehen. Im internationalen Geschäft steht derzeit die operative Übernahme der 14 griechischen Flughäfen im Fokus, die voraussichtlich in den nächsten Wochen abgeschlossen werden soll.

    Die einzelnen Segmente im Überblick:

    Aviation:

    Der Segment-Umsatz verringerte sich im Geschäftsjahr 2016 um 1,8 Prozent auf 910,2 Millionen Euro. Gründe waren im Wesentlichen das leicht rückläufige Passagieraufkommen am Standort Frankfurt, die Fremdvergabe eines Loses zur Erbringung von Sicherheitsleistungen im Flugsteig B sowie geringere Erlöse aus der Weiterverrechnung von Infrastrukturkosten. Die gebildeten Rückstellungen für das Programm zum Personalstrukturwandel, steigende Tarife im Geschäftsjahr 2016 sowie höhere Sachaufwendungen führten zu einem Rückgang des Segment-EBITDA um 8,3 Prozent auf 217,9 Millionen Euro. Die Abschreibungen erhöhten sich im Vorjahresvergleich deutlich, insbesondere aufgrund der vollständigen außerplanmäßigen Abschreibung des Geschäfts- oder Firmenwerts der FraSec GmbH von 22,4 Millionen Euro wegen einer im Vergleich zu den Vorjahren gesunkenen langfristigen Ergebniserwartung der Gesellschaft. Entsprechend verschlechterte sich das Segment-EBIT signifikant um 39,5 Prozent auf 70,4 Millionen Euro.

    Retail & Real Estate:

    Der Umsatz im Segment Retail & Real Estate erhöhte sich im Geschäftsjahr 2016 trotz eines schwächeren Retail-Geschäfts um 1,2 Prozent auf 493,9 Millionen Euro. Positiv wirkten sich erneut Einnahmen aus Grundstücksverkäufen sowie eine geänderte Darstellung der Mieterlöse infolge der Konsolidierungskreis-Veränderung der Konzern-Gesellschaft Frankfurt Cargo Services aus. Der Netto-Retail-Erlös je Passagier lag bei 3,49 EUR (im Vorjahr: 3,62 EUR). Ursächlich für den Rückgang waren ein geringeres Ausgabeverhalten Reisender aus China, Russland und Japan sowie die Abwertung verschiedener Währungen gegenüber dem Euro.

    Das EBITDA lag um 2,9 Prozent unter dem Wert des Vorjahres bei 368 Millionen Euro. Grund hierfür waren im Personalaufwand insbesondere die gestiegene Beschäftigung im Segment, höhere Tarife sowie die Rückstellungsbildung für das Personalstrukturprogramm. Nahezu konstante Abschreibungen führten zu einem EBIT von 283,6 Millionen Euro (minus 3,9 Prozent).

    Ground Handling:

    Die Umsatzerlöse des Segments lagen im Geschäftsjahr 2016, insbesondere aufgrund des Anteilsverkaufs an der Fraport Cargo Services sowie des leicht rückläufigen Passagierverkehrs am Standort Frankfurt, deutlich unter dem Vorjahreswert bei 630,4 Millionen Euro (minus 6,3 Prozent). Bereinigt um die Effekte aus dem Anteilsverkauf wies das Segment ein Umsatzwachstum von 1,8 Prozent aus. Ursächlich für den bereinigten Anstieg waren unter anderem eine geänderte Darstellung der Verrechnung von Personal infolge der Konsolidierungskreis-Veränderung der Konzern-Gesellschaft Fraport Cargo Services sowie leicht höhere Erlöse aus Infrastruktur-Entgelten. Rückstellungen für das Personalstrukturprogramm sowie gestiegene Tarife führten zu einem Rückgang des Segment-EBITDA um 25,2 Prozent auf 34,7 Millionen Euro. Das EBIT ging um 11,5 Millionen Euro zurück und lag aufgrund der Rückstellungen für das Personalstrukturprogramm mit minus 5,5 Millionen Euro im negativen Bereich.

    External Activities & Services:

    Der Umsatz im Segment External Activities & Services erhöhte sich im Geschäftsjahr 2016 um 8,1 Prozent auf 551,7 Millionen Euro, gestützt insbesondere durch die Konzern-Gesellschaften Lima (Peru, plus 27,8 Millionen Euro), Twin Star (Bulgarien, plus 9,9 Millionen Euro) sowie Fraport USA Inc. (plus 3,2 Millionen Euro). Die Entschädigungszahlung aus dem Manila-Projekt sowie der Veräußerungsgewinn aus dem Anteilsverkauf an der Thalita Trading Ltd. erhöhten die übrigen Erträge des Segments deutlich. Hierdurch konnte das Segment-EBITDA mehr als verdoppelt werden auf 433,5 Millionen Euro (2015: 186,1 Millionen Euro). Ähnlich stark entwickelte sich das EBIT mit einem Zuwachs um 242,1 Millionen Euro auf 345,2 Millionen Euro.

     

    Quelle: FRAPORT

    Written on Freitag, 17 März 2017 10:17 in Flughäfen Be the first to comment! Read 38 times
  • Führungskräfte aus dem Luftfahrtbereich aus 130 Ländern nahmen am World ATM Congress 2017 teil
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    Madrid (ots/PRNewswire) - Der fünfte jährliche World ATM Congress (http://www.worldatmcongress.org/) endete am Donnerstag, dem 9. März. Als größte Flugverkehrsmanagementausstellung (ATM) der Welt zog der Kongress mit 7.757 registrierten Teilnehmern und 230 Ausstellern aus 131 Ländern eine rekordverdächtige Anzahl von Interessenten an.

    Íñigo de la Serna Hernáiz, Spaniens Minister für Öffentliche Arbeiten und Verkehr, eröffnete den dreitägigen Kongress (http://www.worldatmcongress.org/Uploads/2017%20PDFs/3.7.17%20Opening%20Statement.pdf), dessen Hauptredner Violeta Bulc, EU-Kommissarin für Verkehrsfragen, und Willie Walsh, Chief Executive Officer von IAG und Vorsitzender des Gouverneursrates der Internationalen Zivilluftfahrtsorganisation (IATA) waren. Während der Konferenz wurden die besten Möglichkeiten zur Schaffung der für die Unterstützung der gewünschten Veränderungen aufgrund neuer Technologien, neuer Mitspieler im Luftraum, wie z. B. Drohnen, des Wettbewerbs und des Drucks auf Leistungssteigerung richtigen Kultur untersucht. Des Weiteren fanden verschiedene Events statt, darunter die Single European Sky Awards der Europäischen Kommission und die IHS Jane's ATC Awards.

    In fünf Sälen wurden mehr als 120 Stunden Bildungsveranstaltungen geboten, darunter Podiumsdiskussionen, technische Präsentationen und Produktpräsentationen und -einführungen, die von fast 100 führenden Luftverkehrsfachleuten aus der Industrie, von Regierungen, Arbeitnehmervertretern und Bildungseinrichtungen abgehalten wurden.

    "Der World ATM Congress wird jedes Jahr größer und umfassender", sagte Peter F. Dumont, President und CEO der ATCA. "Die Veranstaltung bietet den Teilnehmern Insiderinformationen, die sie benötigen, um den Luftraum zu sichern, ihre Unternehmen weiter auszubauen und ihre Karrieren voranzubringen. Der World ATM Congress bringt Regierungen, die Industrie, die Wissenschaft und Nutzer aus der vordersten Front aus der gesamten Welt zusammen, die alle daran interessiert sind, die Sicherheit und Effizienz des weltweiten Luftraums auszubauen und zu verbessern. Im Rahmen der Modernisierung der Luftfahrtindustrie hat sich der World ATM Congress zu einem fruchtbaren Nährboden für Diskussionen und Technologien entwickelt, welche die Luftfahrt in den kommenden Jahren formen werden."

    Jeff Poole, Director General der CANSO, sagte: "Der World ATM Congress wird von der Industrie für die Industrie veranstaltet, und was noch wichtiger ist, er erfüllt die Anforderungen der Industrie. In diesem Jahr war sein Programm in jeder Hinsicht noch umfangreicher. Die Veranstaltung wird für Aussteller, Referenten und Besucher gestaltet und wir arbeiten hart daran, ihre Anforderungen zu erfüllen. Hier kommen ebenfalls die wichtigsten Führungskräfte aus dem Luftfahrtbereich und andere Stakeholder zusammen, um vor der gesamten ATM-Gemeinschaft an einem Ort zu sprechen und mit ihr ihre Erwartungen und Anforderungen zu diskutieren. Der World ATM Congress wird auch weiterhin den Anforderungen der Industrie und ihrer Stakeholder zuhören und diese bei der Entwicklung der Veranstaltung in den kommenden Jahren berücksichtigen."

    Der World ATM Congress wird von der Civil Air Navigation Services Organisation (CANSO) in Partnerschaft mit der Air Traffic Control Association (ATCA) mit Unterstützung der Platinsponsoren Boeing, Indra, Leonardo und Thales organisiert. Der World ATM Congress findet das nächste Mal vom 6. bis 8. März 2018 statt. Ausstellungsfläche und Sponsoringmöglichkeiten (http://www.worldatmcongress.org/2018-exhibitor-info) für 2018 können ab sofort gebucht werden.

    Weitere Informationen erhalten Sie bei Kontaktaufnahme mit Abigail Glenn-Chase unter +1 703 299 2430 Nst. 308 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.

     

    Quelle: OTS

    Written on Dienstag, 14 März 2017 10:27 in Sonstiges Be the first to comment! Read 35 times

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